Virenschutz im Internet

13 bis 17 Jahre: Technisch versiert

 

Teenager in diesem Alter in Bezug auf Online-Sicherheit zu unterstützen ist besonders schwierig, da sie oft besser über Internet-Software Bescheid wissen, als ihre Eltern. Aber auch bei älteren Kindern ist es wichtig, dass Eltern eine aktive Rolle bei der Internetnutzung ihrer Kinder übernehmen. Die strenge Einhaltung der gemeinsam festgelegten Regeln zur Online-Sicherheit und die regelmäßige Überwachung der Online-Aktivitäten von Kindern ist ganz besonders wichtig. Eltern sollten daran denken, ihre Kennwörter geheim zu halten. So vermeiden sie, dass sich ihre Kinder als Eltern anmelden.

 

Es ist ganz natürlich, dass junge Teenager Phasen durchleben, in denen sie sich minderwertig fühlen, im Freundeskreis nach Anerkennung suchen und die Erwartungen ihrer Eltern nur widerwillig (wenn überhaupt) erfüllen. Ältere Teenager streben sowohl nach der Identität in der Gruppe als auch nach Unabhängigkeit und werden dabei von den Wertevorstellungen ihrer Eltern und denen ihrer Freunde beeinflusst. In den späten Jahren ihrer jugendlichen Entwicklung reifen sie zu jungen Erwachsenen heran und sind bereit, mit dem Rest der Welt auf intellektueller Basis zu kommunizieren. Generell stehen Teenager neuen Ideen offen gegenüber, ihnen fehlt jedoch die Lebenserfahrung, diese Ideen richtig einschätzen zu können. Daher ist es auch bei Kindern dieser Altersstufe wichtig, dass Eltern eine aktive Rolle bei der Internetnutzung ihrer Kinder übernehmen.

Was Teenager im Internet tun

Teenager laden Musik herunter, nutzen Instant Messaging (IM), schreiben E-Mails und spielen Online-Spiele. Darüber hinaus durchsuchen sie mithilfe von Suchmaschinen das Internet nach Informationen. Fast alle Teenager haben schon einmal Chaträume besucht; viele haben mit Erwachsenen gechattet und sich in privaten Chaträumen mit anderen getroffen. Jungen in diesem Alter neigen dazu, sich gewissen Regeln zu widersetzen und sich im Internet nach derbem Humor, Gewalt, Glücksspiel und nicht jugendfreien Websites umzuschauen. Mädchen neigen eher dazu, online zu chatten. Daher ist die Gefahr bei ihnen größer, sexueller Belästigung ausgesetzt zu werden.

Sicherheitstipps
Aufzählung

Erstellen Sie mit Ihrem Kind eine Liste mit Regeln zur Internetnutzung. Diese Regeln sollten beinhalten, welche Websites für Ihr Kind tabu sind, wie viele Stunden es mit dem Surfen im Internet verbringen darf und wie es sich bei der Online-Kommunikation (einschließlich Chats) zu verhalten hat.

 

Aufzählung

Stellen Sie den Computer nicht in das Kinderzimmer, sondern an einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird.

 

Aufzählung

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Internetbekanntschaften und Online-Aktivitäten genauso, wie Sie mit ihm über seine „realen“ Freunde und Aktivitäten sprechen würden. Unterhalten Sie sich mit Ihrem Kind über die Kontakte in seiner Instant-Messaging-Liste und vergewissern Sie sich, dass es sich nicht mit Fremden unterhält.

 

Aufzählung

Nutzen Sie Programme zum Filtern von Webinhalten (z. B. die Inhalts- und Zugangskontrollen von MSN Premium) als Ergänzung – nicht als Ersatz – zur elterlichen Kontrolle.

 

Aufzählung

Informieren Sie sich, welche Chaträume oder schwarze Bretter Ihr Kind besucht und mit wem es sich im Internet unterhält. Regen Sie an, dass es überwachte Chaträume besucht, und bestehen Sie darauf, dass es sich ausschließlich i öffentlichen Chaträumen aufhält.

 

Aufzählung

Machen Sie Ihrem Kind unmissverständlich deutlich, dass es sich mit Freunden aus dem Internet nicht persönlich treffen darf.

 

Aufzählung

Ermahnen Sie Ihr Kind, ohne Ihre Erlaubnis keinerlei persönliche Informationen preiszugeben – weder beim Schreiben von E-Mails, beim Aufenthalt in Chaträumen, beim Instant Messaging, beim Ausfüllen von Registrierungsformularen und persönlichen Profilen noch bei der Teilnahme an Gewinnspielen.

 

Aufzählung

Verbieten Sie Ihrem Kind das Herunterladen von Programmen, Musik oder Dateien ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis. Das Weitergeben von Dateien oder Herunterladen von Text, Bildern oder Filmen aus dem Internet verstößt möglicherweise gegen bestehende Urheberrechtsgesetze und kann demnach illegal sein.

 

Aufzählung

Bringen Sie Ihrem Kind bei, Sie zu informieren, wenn ihm im Internet etwas nicht geheuer ist oder Angst einflößt. Bleiben Sie ruhig, und versichern Sie Ihrem Kind, dass es in einem solchen Fall keinen Ärger bekommt. (Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Kind nicht das Gefühl vermitteln, es würde seiner Computer-Privilegien beraubt.) Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Artikeln Pädophile im Internet und Cyberbullies.

 

Aufzählung

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Websites für Erwachsene und Pornografie, und verweisen Sie es auf positive Websites zu Themen wie Gesundheit und Sexualität.

 

Aufzählung

Helfen Sie Ihrem Kind, sich vor Spam zu schützen. Ermahnen Sie es, weder seine E-Mail-Adresse im Internet preiszugeben noch auf Junkmail zu antworten und E-Mail-Filter zu verwenden.

 

Aufzählung

Informieren Sie sich über die Websites, auf die Ihr Kind zugreift. Vergewissern Sie sich, dass es keine Websites mit anstößigem Inhalt besucht oder persönliche Informationen und Fotos ins Internet stellt.

 

Aufzählung

Bringen Sie Ihrem Kind verantwortungsbewusstes und ethisch korrektes Verhalten im Internet bei. Es sollte das Internet nicht dazu verwenden, Klatsch zu verbreiten und andere zu schikanieren oder zu ängstigen.

 

Aufzählung

Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind Rücksprache mit Ihnen hält, bevor es irgendwelche finanziellen Transaktionen im Internet durchführt, wie z. B. das Bestellen, Kaufen oder Verkaufen von Artikeln.

 

Aufzählung

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Glücksspiel im Internet und die damit verbundenen Risiken. Erinnern Sie es daran, dass Glücksspiel im Internet für Kinder illegal ist.

 

Quelle: Microsoft

 

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