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Teenager in diesem Alter in Bezug auf Online-Sicherheit zu
unterstützen ist besonders schwierig, da sie oft besser über
Internet-Software Bescheid wissen, als ihre Eltern. Aber auch bei
älteren Kindern ist es wichtig, dass Eltern eine aktive Rolle bei der
Internetnutzung ihrer Kinder übernehmen. Die strenge Einhaltung der
gemeinsam festgelegten Regeln zur Online-Sicherheit und die regelmäßige
Überwachung der Online-Aktivitäten von Kindern ist ganz besonders
wichtig. Eltern sollten daran denken, ihre Kennwörter geheim zu halten.
So vermeiden sie, dass sich ihre Kinder als Eltern anmelden.
Es ist ganz natürlich, dass junge
Teenager Phasen durchleben, in denen sie sich minderwertig fühlen, im
Freundeskreis nach Anerkennung suchen und die Erwartungen ihrer Eltern
nur widerwillig (wenn überhaupt) erfüllen. Ältere Teenager streben
sowohl nach der Identität in der Gruppe als auch nach Unabhängigkeit und
werden dabei von den Wertevorstellungen ihrer Eltern und denen ihrer
Freunde beeinflusst. In den späten Jahren ihrer jugendlichen Entwicklung
reifen sie zu jungen Erwachsenen heran und sind bereit, mit dem Rest der
Welt auf intellektueller Basis zu kommunizieren. Generell stehen
Teenager neuen Ideen offen gegenüber, ihnen fehlt jedoch die
Lebenserfahrung, diese Ideen richtig einschätzen zu können. Daher ist es
auch bei Kindern dieser Altersstufe wichtig, dass Eltern eine aktive
Rolle bei der Internetnutzung ihrer Kinder übernehmen.
Was Teenager im Internet tun
Teenager laden Musik herunter, nutzen Instant Messaging (IM),
schreiben E-Mails und spielen Online-Spiele. Darüber hinaus durchsuchen
sie mithilfe von Suchmaschinen das Internet nach Informationen. Fast
alle Teenager haben schon einmal Chaträume besucht; viele haben mit
Erwachsenen gechattet und sich in privaten Chaträumen mit anderen
getroffen. Jungen in diesem Alter neigen dazu, sich gewissen Regeln zu
widersetzen und sich im Internet nach derbem Humor, Gewalt, Glücksspiel
und nicht jugendfreien Websites umzuschauen. Mädchen neigen eher dazu,
online zu chatten. Daher ist die Gefahr bei ihnen größer, sexueller
Belästigung ausgesetzt zu werden.
Sicherheitstipps
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Erstellen Sie mit Ihrem Kind eine Liste mit
Regeln zur Internetnutzung. Diese Regeln sollten beinhalten,
welche Websites für Ihr Kind tabu sind, wie viele Stunden es mit dem
Surfen im Internet verbringen darf und wie es sich bei der
Online-Kommunikation (einschließlich Chats) zu verhalten hat.
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Stellen Sie den Computer nicht in das Kinderzimmer, sondern an
einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird.
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Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Internetbekanntschaften
und Online-Aktivitäten genauso, wie Sie mit ihm über seine „realen“
Freunde und Aktivitäten sprechen würden. Unterhalten Sie sich mit
Ihrem Kind über die Kontakte in seiner Instant-Messaging-Liste und
vergewissern Sie sich, dass es sich nicht mit Fremden unterhält.
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Nutzen Sie Programme zum Filtern von Webinhalten (z. B. die
Inhalts- und Zugangskontrollen von MSN Premium) als Ergänzung –
nicht als Ersatz – zur elterlichen Kontrolle. |
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Informieren Sie sich, welche Chaträume oder schwarze Bretter Ihr
Kind besucht und mit wem es sich im Internet unterhält. Regen Sie
an, dass es überwachte Chaträume besucht, und bestehen Sie darauf,
dass es sich ausschließlich i öffentlichen Chaträumen aufhält.
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Machen Sie Ihrem Kind unmissverständlich deutlich, dass es sich
mit Freunden aus dem Internet nicht persönlich treffen darf.
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Ermahnen Sie Ihr Kind, ohne Ihre Erlaubnis keinerlei persönliche
Informationen preiszugeben – weder beim Schreiben von E-Mails, beim
Aufenthalt in Chaträumen, beim Instant Messaging, beim Ausfüllen von
Registrierungsformularen und persönlichen Profilen noch bei der
Teilnahme an Gewinnspielen. |
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Verbieten Sie Ihrem Kind das Herunterladen von Programmen, Musik
oder Dateien ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis. Das Weitergeben von
Dateien oder Herunterladen von Text, Bildern oder Filmen aus dem
Internet verstößt möglicherweise gegen bestehende
Urheberrechtsgesetze und kann demnach illegal sein.
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Bringen Sie Ihrem Kind bei, Sie zu informieren, wenn ihm im
Internet etwas nicht geheuer ist oder Angst einflößt. Bleiben Sie
ruhig, und versichern Sie Ihrem Kind, dass es in einem solchen Fall
keinen Ärger bekommt. (Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Kind nicht das
Gefühl vermitteln, es würde seiner Computer-Privilegien beraubt.)
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Artikeln
Pädophile im Internet und
Cyberbullies. |
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Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Websites für Erwachsene und
Pornografie, und verweisen Sie es auf positive Websites zu Themen
wie Gesundheit und Sexualität. |
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Helfen Sie Ihrem Kind, sich vor
Spam zu schützen. Ermahnen Sie es, weder seine E-Mail-Adresse im
Internet preiszugeben noch auf Junkmail zu antworten und
E-Mail-Filter zu verwenden. |
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Informieren Sie sich über die Websites, auf die Ihr Kind
zugreift. Vergewissern Sie sich, dass es keine Websites mit
anstößigem Inhalt besucht oder persönliche Informationen und
Fotos ins Internet stellt. |
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Bringen Sie Ihrem Kind verantwortungsbewusstes und ethisch
korrektes Verhalten im Internet bei. Es sollte das Internet nicht
dazu verwenden, Klatsch zu verbreiten und andere zu schikanieren
oder zu ängstigen. |
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Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind Rücksprache mit Ihnen hält,
bevor es irgendwelche finanziellen Transaktionen im Internet
durchführt, wie z. B. das Bestellen, Kaufen oder Verkaufen von
Artikeln. |
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Sprechen Sie mit Ihrem Kind über
Glücksspiel im Internet und die damit verbundenen Risiken.
Erinnern Sie es daran, dass Glücksspiel im Internet für Kinder
illegal ist. |
Quelle:
Microsoft
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