|
Die so genannten Preteens wollen über alles Bescheid wissen –
auch darüber, was es im World Wide Web so alles gibt. Es ist ganz
normal, dass sie sich im Internet umschauen möchten. Inhalte, die Eltern
nicht jugendfrei oder suspekt erscheinen (z. B. Seiten für Erwachsene
mit eindeutig sexuellem Inhalt oder Anleitungen zum Bau von Bomben)
können mithilfe der MSN-Inhalts- und Zugangskontrolle blockiert bzw.
gesperrt werden. Die Seite MSN Kidz (in englischer Sprache) ist speziell
auf Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren zugeschnitten und bietet
kinderfreundliche Suchfunktionen.
Im Alter zwischen 9 und 12 Jahren sind
Kinder in einer Phase ihres Lebens, die einem ständigen Wandel
unterliegt. Die 9- bis 12-Jährigen sind immer noch von ihren Familien
abhängig, verlangen jedoch nach mehr Unabhängigkeit. Die Preteens
beginnen, sich für alles, was um sie herum geschieht, zu interessieren;
Freundschaften werden zu einem wichtigen Teil ihres Lebens.
Was 9- bis 12-Jährige im Internet tun
Kinder dieser Altersgruppe nutzen das Internet zur Recherche für
Schulprojekte. Darüber hinaus laden Sie aus dem Internet Musik herunter,
schreiben E-Mails, spielen
Online-Games und stimmen auf Fan-Sites für ihren Lieblingsstar.
Bevorzugtes Kommunikationsmittel der 9- bis 12-Jährigen ist das
Instant Messaging (IM).
Sicherheitstipps
 |
Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Kind eine Liste mit Regeln zur
Internetnutzung. |
 |
Stellen Sie den Computer nicht in das Kinderzimmer, sondern an
einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird.
|
 |
Nutzen Sie Programme zum Filtern von Webinhalten (z. B. die
Inhalts- und Zugangskontrollen von MSN Premium) als Ergänzung –
nicht als Ersatz – zur elterlichen Kontrolle. |
 |
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Internetbekanntschaften
und Online-Aktivitäten genauso, wie Sie mit ihm über seine „realen“
Aktivitäten sprechen würden. |
 |
Machen Sie Ihrem Kind unmissverständlich deutlich, dass es sich
mit Freunden aus dem Internet nicht persönlich treffen darf.
|
 |
Bestehen Sie darauf, dass es sich ausschließlich auf seriösen
Kinder-Websites in überwachten Chaträumen aufhalten darf.
|
 |
Ermahnen Sie Ihr Kind, keinerlei persönliche Informationen
preiszugeben – weder beim Schreiben von E-Mails, beim Aufenthalt in
Chaträumen, beim Instant Messaging, beim Ausfüllen von
Registrierungsformularen und persönlichen Profilen noch bei der
Teilnahme an Gewinnspielen. |
 |
Verbieten Sie Ihrem Kind das Herunterladen von Programmen ohne
Ihre ausdrückliche Erlaubnis – es könnte unabsichtlich Spyware oder
Computerviren herunterladen. Klären Sie Ihr Kind darüber auf, dass
das Weitergeben von Dateien oder Herunterladen von Text, Bildern
oder Filmen aus dem Internet gegen bestehende Urheberrechtsgesetze
verstoßen kann. |
 |
Um zu verhindern, dass Ihr Kind ohne Ihre Erlaubnis bestimmten
Online-Aktivitäten nachgeht, richten Sie für Ihr Kind ein
eingeschränktes
Benutzerkonto ein. |
 |
Bringen Sie Ihrem Kind bei, Sie zu informieren, wenn ihm im
Internet etwas nicht geheuer ist oder Angst einflößt. Bleiben Sie
ruhig, und versichern Sie Ihrem Kind, dass es in einem solchen Fall
keinen Ärger bekommt. Loben Sie Ihr Kind, und ermuntern Sie es, sich
wieder an Sie zu wenden, wenn sich ein solcher Vorfall wiederholen
sollte. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den
Artikeln Pädophile im Internet und Cyberbullies.
|
 |
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Pornografie im Internet, und
verweisen Sie es auf positive Websites zu Themen wie Gesundheit und
Sexualität. |
 |
Bestehen Sie darauf, dass Sie Zugriff auf die E-Mail- und
Instant-Messaging-Konten Ihres Kindes haben, und vergewissern Sie
sich, dass es sich nicht mit Fremden unterhält.
|
 |
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über verantwortungsbewusstes und
ethisch korrektes Verhalten im Internet. Es sollte das Internet
nicht dazu verwenden, Klatsch zu verbreiten und andere zu
schikanieren oder zu ängstigen. |
Quelle:
Microsoft
|