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2010-09-10 07:08:22
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Das Internet ist eine tolle Möglichkeit zu lernen, sich unterhalten zu lassen, mit Freunden zu chatten oder sich einfach zu entspannen und die bunte Welt der Websites zu erkunden. Aber genauso wie die wirkliche Welt, kann das Internet auch gefährlich sein.
Chatten im Internet, das macht Spaß – aber Vorsicht: Jedes zweite Mädchen zwischen 11 und 16 Jahren hat seine ersten sexuellen Kontakte per Internet im Chatroom.
Soziale Netzwerke wie Facebook oder Netlog werden immer beliebter lesen Sie hierzu:
Informationen für Eltern und Lehrende bei saferinternet.at
Kennen Sie alle Abkürzungen die im Chatroom verwendet werden? Hier zum Nachlesen
Melden Sie illegale Inhalte an www.stopline.at
Nehmen Sie sich Zeit für eine Begleitung Ihrer Kinder beim Internet-Surfen.
Filterprogramme können vor allem bei jüngeren Kindern eine hilfreiche Unterstützung sein.
Misstrauisch sein: Chat-Partner sind nicht immer die, für die sie sich ausgeben. Bei einem realen Treffen mit einer Chat-Bekanntschaft sollten Kinder und Jugendliche daher niemals alleine erscheinen, sondern nur in Begleitung eines vertrauten Erwachsenen!
Aktiv unterstützen: Kinder müssen lernen, wie man Behauptungen und Identitäten im Chat beurteilen kann und wie man sie auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, einen geeigneten, sicheren Chat zu finden – dieser sollte moderiert und möglichst von Gleichaltrigen besucht werden. Näheres dazu auf der Website „Chatten ohne Risiko?“
Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Kind eine Liste mit Regeln zur Internetnutzung.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Internetbekanntschaften und Online-Aktivitäten genauso, wie Sie mit ihm über seine „realen“ Aktivitäten sprechen würden.
Machen Sie Ihrem Kind unmissverständlich deutlich, dass es sich mit Freunden aus dem Internet nicht persönlich treffen darf.
Bestehen Sie darauf, dass es sich ausschließlich auf seriösen Kinder-Websites in überwachten Chaträumen aufhalten darf.
Ermahnen Sie Ihr Kind, keinerlei persönliche Informationen preiszugeben – weder beim Schreiben von E-Mails, beim Aufenthalt in Chaträumen, beim Instant Messaging, beim Ausfüllen von Registrierungsformularen und persönlichen Profilen noch bei der Teilnahme an Gewinnspielen.
Verbieten Sie Ihrem Kind das Herunterladen von Programmen ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis – es könnte unabsichtlich Spyware oder Computerviren herunterladen. Klären Sie Ihr Kind darüber auf, dass das Weitergeben von Dateien oder Herunterladen von Text, Bildern oder Filmen aus dem Internet gegen bestehende Urheberrechtsgesetze verstoßen kann.
Um zu verhindern, dass Ihr Kind ohne Ihre Erlaubnis bestimmten Online-Aktivitäten nachgeht, richten Sie für Ihr Kind ein eingeschränktes Benutzerkonto ein.
Bringen Sie Ihrem Kind bei, Sie zu informieren, wenn ihm im Internet etwas nicht geheuer ist oder Angst einflößt. Bleiben Sie ruhig, und versichern Sie Ihrem Kind, dass es in einem solchen Fall keinen Ärger bekommt. Loben Sie Ihr Kind, und ermuntern Sie es, sich wieder an Sie zu wenden, wenn sich ein solcher Vorfall wiederholen sollte. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Artikeln Pädophile im Internet und Cyberbullies.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Pornografie im Internet, und verweisen Sie es auf positive Websites zu Themen wie Gesundheit und Sexualität.
Bestehen Sie darauf, dass Sie Zugriff auf die E-Mail- und Instant-Messaging-Konten Ihres Kindes haben, und vergewissern Sie sich, dass es sich nicht mit Fremden unterhält.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über verantwortungsbewusstes und ethisch korrektes Verhalten im Internet. Es sollte das Internet nicht dazu verwenden, Klatsch zu verbreiten und andere zu schikanieren oder zu ängstigen.